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Die Schweizer können sich das Handy locker leisten

Grafik: Schweizer zahlen vergleichsweise wenig für den Mobilfunk. Statista

Wer sich in der Schweiz über teure Handy-Rechnungen beklagt, sollte den Blick ins Ausland richten: In vielen Ländern ächzen die Handy-Nutzer viel stärker unter den Kosten – ein Staat sticht hervor.

Veröffentlicht am 29.02.2016

In der Schweiz kann sich praktisch jeder ein Handy leisten. Gerade einmal 0,48 Prozent vom monatlichen Einkommen betragen die Kosten im Schnitt – dies zeigt eine Untersuchung der internationalen Telekommunikationsbehörde ITU.

In vielen Entwicklungsländern ist ein Handy hingegen eine enorme Belastung fürs Haushaltsbudget: So geben Bewohner der Demokratischen Republik Kongo mehr als die Hälfe ihres Einkommens für den Mobilfunk aus; auch in Togo oder Haiti sind die Kosten fürs mobile Telefonieren oder Surfen exorbitant, wie die Grafik des Datenportals Statista zeigt.

Bezahlmittel und Zugang zur Aussenwelt

Dennoch ist gerade in armen Ländern ein Handy für viele Leute unverzichtbar; wegen der schlechten Infrastruktur stellen die Geräte häufig der einzige Zugang zur Aussenwelt dar. Das Handy dient dort oft auch als mobiler Bezahldienst und als Finanzierungsinstrument: Weil viele Leute kein Bankkonto besitzen, können sie mit Handydaten ihre Kreditwürdigkeit belegen.

(Mathias Brandt, Statista/mbü)

Handelszeitung.ch präsentiert zusammen mit dem Statistik-Portal Statista jeden Dienstag eine aktuelle Infografik aus den Bereichen Wirtschaft, Technik oder Wissenschaft.

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