Künftig können mexikanische Firmen ihre Geschäfte wieder bar in US-Dollar abwickeln. Präsident Enrique Peña Nieto hob am Freitag eine Reihe von Devisenbeschränkungen auf.

Die Vorgängerregierung hatte Unternehmen 2010 die Verwendung von US-Dollar im Geschäftsalltag untersagt, um Geldwäsche zu verhindern. Zuvor sollen jährlich rund zehn Milliarden US-Dollar ungeklärter Herkunft nach Mexiko geflossen sein.

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Wichtigster Handelspartner

Die Beschränkungen hätten auch Firmen betroffen, die redlich arbeiteten, begründete Peña Nieto seinen Schritt. Künftig dürften Unternehmen Dollar-Konten eröffnen. Allerdings werde die Bankenkommission den Dollar-Umlauf streng kontrollieren.

Von der Neuerung dürften vor allem Firmen profitieren, die Geschäfte mit den Vereinigten Staaten machen. Die USA sind der wichtigste Handelspartner Mexikos.

(awp/gku)