Die Zürcher Hotelpreise gehören zu den höchsten der Welt. Nur in fünf Metropolen kostete eine Übernachtung im Schnitt mehr, wie ein Vergleich des Hotelportals HRS zeigt. Analysiert wurden die Januar-Preise von Grossstädten rund um den Globus. Am meisten mussten die Gäste in New York zahlen, gefolgt von Washington, wie die Grafik des Datenanbieters Statista zeigt.

Zürich war auch über das ganze Jahr 2017 gesehen ein teures Reiseziel. Im Schnitt kam eine Hotelübernachtung laut HRS auf knapp 210 Franken zu stehen – rund 1,7 Prozent mehr als im Jahr davor. Damit kostete die Nacht im Zürcher Hotelbett gleich viel wie in London. Oslo, Kopenhagen und Stockholm waren die anderen europäischen Destinationen mit Spitzenpreisen.

Immer mehr Hotelbetten

In Zürich lässt sich aber auch für wenig Geld übernachten. Zurzeit expandieren mehrere ausländische Budgethotel-Ketten in der Limmatstadt, darunter Motel One, Meininger und B&B Hotels. Das Angebot an Hotelbetten steigt stark.

Das wird den Wettbewerb in der Hotellerie verstärken. «Das wird die Preise drücken. Für die Touristen eine gute Nachricht, für die Hotellerie eine Herausforderung», sagte der Direktor von Zürich Tourismus, Martin Sturzenegger, letzten Sommer dem «Tages-Anzeiger».

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( Mathias Brandt, Statista/mbü)

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