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Empire-State-Index erholt sich nur schleppend

Empire State Building: Der Index ist ein Hinweis für die wirtschaftliche Entwicklung der USA.Keystone

Der US-Staat New York hat einen eigenen Index: Der Empire-State-Index. Er gilt auch als wichtiger Frühindikator für die ganze USA. Nach den miserablen Werten im Januar erholt er sich nur schleppend.

Veröffentlicht am 16.02.2016

Die Stimmung in der Industrie des US-Bundesstaats New York hat sich im Februar nach einem starken Rückschlag zum Jahresbeginn nicht so stark wie erwartet erholen können.

Der Empire-State-Index stieg von minus 19,37 Punkten im Januar auf minus 16,64 Zähler, wie die regionale Notenbank von New York mitteilte. Analysten hatten mit einer Verbesserung auf minus 10,0 Punkte gerechnet. Im Januar hatte der Indikator den schlechteste Wert seit März 2009 erreicht.

Positive Werte zeigen Wachstum an

Der Empire-State-Index misst die Geschäftstätigkeit der Industrie im Staat New York. Er gilt als wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung in den gesamten USA. Der Index wird durch Befragungen von Unternehmensvertretern ermittelt. Abgefragt werden unter anderem die Lagerbestände, Preise, Auftragseingänge und Absatzzahlen.

Ein Wert unter Null Punkten signalisiert ein Schrumpfen der wirtschaftlichen Aktivität. Positive Werte weisen dagegen auf Wachstum hin.

(awp/cfr/chb)

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