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Entwicklungsländer fürchten Eurokrise

Nigeria Finanzministerin Okonjo-Iweala (l.) mit IWF-Chef Lagarde vor dem G24-Treffen. (Bild: Keystone)

Arme Staaten und Schwellenländer befürchten ein Übergreifen der Krisen aus den Industrienationen. Vor allem von der Eurozone erwarten sie entschiedenere Schritte.

Veröffentlicht am 23.09.2011

Entwicklungs- und Schwellenländer rufen auf zu «eiligen, gemeinsamen und abgestimmten Massnahmen», um der «Vertrauenskrise in den Industrienationen» sowie ihren Auswirkungen auf arme und aufstrebende Staaten zu begegnen.

Dies erklärten die in der Gruppe der G24 zusammengeschlossenen Länder nach einer Konferenz, die in Washington am Rande der Jahrestagung von IWF und Weltbank stattfand.

Die G24-Staaten fürchten ein Übergreifen der Krisen aus den Industrienationen und fordern vor allem von der Eurozone entschiedenere Schritte. Entwicklungsländer und aufstrebende Nationen hätten in der Vergangenheit wichtige Beiträge zur weltweiten Wirtschaftserholung geleistet, hiess es. Nun aber «sind wir besorgt über die Risiken eines ausgedehnten Abschwungs als Folge eines widrigen globalen Umfeldes».

In der Gruppe der G24 finden sich seit 1971 Schwellen- und Entwicklungsländer aus Asien, Afrika und Lateinamerika zusammen, um gemeinsam finanzpolitische Positionen - unter anderem gegenüber Weltwährungsfonds und Weltbank - zu vertreten.

(tno/kgh/sda)

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