Die Bank-Kredite sind in der Euro-Zone zu Jahresbeginn spärlicher geflossen. Insgesamt wurden im Januar 2,2 Prozent weniger Darlehen vergeben als im Vorjahresmonat, wie die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt mitteilte. Experten hatten mit einem Rückgang um 2,1 Prozent gerechnet.

Geldmenge um 1,2 Prozent gewachsen

Das Wachstum der für die Zinspolitik der EZB wichtigen Geldmenge M3 lag bei 1,2 Prozent. Im gleitenden Dreimonatsdurchschnitt (November bis Januar) erhöhte sich M3 ebenfalls um 1,2 Prozent. M3 umfasst unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit bis zu zwei Jahren Laufzeit. Eine stark wachsende Geldmenge signalisiert eine potenzielle Inflationsgefahr.

(reuters/dbe/sim)