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EU verliert Top-Bonität von S&P

Weil die Staatengemeinschaft unter ihren Mitgliedern an Rückhalt zu verlieren droht, entzieht ihr die Ratingagentur die Höchstnote. Dem Entscheid ging die Herabstufung mehrerer EU-Länder voraus.

Veröffentlicht am 20.12.2013

Standard & Poor's entzieht der Europäischen Union ihre Spitzenbewertung. Das Langfrist-Rating werde auf «AA+» von «AAA» gesenkt, teilte die US-Ratingagentur am Freitag mit.

«Unserer Meinung nach hat die Kreditwürdigkeit der jetzt 28 EU-Mitgliedstaaten insgesamt abgenommen.» Als Grund für die schlechtere Note nannte S&P Spannungen bei den Verhandlungen über den EU-Haushalt. Diese signalisierten steigende Risiken, dass die EU in einigen Mitgliedstaaten an Rückhalt verlieren könnte.

Der Entscheidung vorausgegangen war in den vergangenen Monaten ausserdem eine Herabstufung der Ratings von Frankreich, Italien, Spanien, Malta, Slowenien, Zypern und den Niederlanden.

(sda/jev/moh)

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