Der Chef der Rating-Agentur Fitch hält einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone für verkraftbar. «Griechenlands Austritt bedeutet nicht das Ende des Euros», sagte Paul Taylor am Dienstag auf dem Wirtschaftssymposium von St. Gallen gegenüber «Spiegel online».

Vor allem Deutschland habe ein fundamentales Interesse, dass die gemeinsame Währung erhalten bleibe.

«Würde die D-Mark wieder eingeführt, würde sie im Vergleich zu anderen Währungen stark aufgewertet werden. Die Exportindustrie, sprich: der Motor der deutschen Wirtschaft, würde geschädigt.» Das werde Deutschland nicht zulassen - selbst wenn ein oder mehrere Länder den gemeinsamen Währungsraum verlassen, so Taylor.

(rcv/chb/awp)

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