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Euro-Austritt Griechenlands ist für Fitch-Chef verkraftbar

Die Wiedereinführung der D-Mark wäre laut dem Fitch-Chef Taylor für Deutschlands Exportindustrie verheerend. (Bild: Keystone)

Für Paul Taylor, Chef der US-Ratingagentur Fitch, würde Griechenlands Austritt aus der Eurozone nicht das Ende des Euros bedeuten. Das Interesse Deutschlands an der Gemeinschaftswährung sei fundamenta

Veröffentlicht am 08.05.2012

Der Chef der Rating-Agentur Fitch hält einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone für verkraftbar. «Griechenlands Austritt bedeutet nicht das Ende des Euros», sagte Paul Taylor am Dienstag auf dem Wirtschaftssymposium von St. Gallen gegenüber «Spiegel online».

Vor allem Deutschland habe ein fundamentales Interesse, dass die gemeinsame Währung erhalten bleibe.

«Würde die D-Mark wieder eingeführt, würde sie im Vergleich zu anderen Währungen stark aufgewertet werden. Die Exportindustrie, sprich: der Motor der deutschen Wirtschaft, würde geschädigt.» Das werde Deutschland nicht zulassen - selbst wenn ein oder mehrere Länder den gemeinsamen Währungsraum verlassen, so Taylor.

(rcv/chb/awp)

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