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Statistik
Euro-Krise sorgt in Schweizer Hotels für leere Betten

Schweizer Hotels: Die Betten bleiben leer. (Bild: Keystone)

Die Zahl der Übernachtungen in Schweizer Hotels ging in den vergangenen Monaten wieder zurück.

Veröffentlicht am 09.04.2013

Die Zahl der Übernachtungen in Schweizer Hotels ist im Februar zurückgegangen. Zum Teil liegt dies aber daran, dass der Vergleichsmonat Februar 2012 wegen des Schaltjahres einen Tag mehr gedauert hatte.

Die vorläufigen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen je 1,5 Millionen Logiernächte von Ausländern und Schweizern. Bei den Ausländischen Gästen betrug der Rückgang rund 40'000 Übernachtungen, bei den Schweizer Hotelgästen belief sich die Abnahme auf 4700 Übernachtungen, wie das BFS mitteilte. 

Wie häufig in den vergangenen Monaten zeigte sich der Rückgang vor allem bei Touristen aus Euro-Ländern und aus Grossbritannien, welche die Schweiz hauptsächlich wegen des für sie ungünstigen Wechselkurses meiden. Auch die Übernachtungszahlen amerikanischer Gäste sanken, dafür zog einmal mehr die Nachfrage aus Asien an.

Der Effekt des Schaltjahres lässt sich am Vergleich zu 2011 einschätzen. Gemessen am Februar vor zwei Jahren, der ebenfalls 28 Tage hatte, ging die Zahl der Logiernächte heuer um 23'000 Einheiten hoch.

(muv/sda)

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