Ungeachtet der Griechenland-Krise sagen europäische Institute der Euro-Zone einen leichten Aufschwung voraus.

Im gerade begonnenen dritten und im folgenden vierten Quartal werde das Bruttoinlandprodukt um jeweils 0,5 Prozent zulegen, hiess es in einer am Dienstag veröffentlichten Gemeinschaftsprognose von Ifo-Institut (München), Insee (Paris) und Istat (Rom). In den beiden ersten Quartalen habe das Plus bei jeweils 0,4 Prozent gelegen.

Privater Konsum entscheidend

«Der private Konsum bleibt die Stütze des Aufschwungs», erklärten die Experten. «Die Arbeitslosenrate dürfte langsam zurückgehen.» Dies stärke die Kaufkraft, was zusammen mit der zunehmenden Beschäftigung den privaten Konsum ankurbeln dürfte.

Allerdings steht die Prognose unter dem Vorbehalt, dass die Griechenland-Krise nicht weiter eskaliert und die Stabilität der Währungsunion gefährdet. Für 2015 erwarten die Institute ein Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent. 2014 hatte es nur zu 0,9 Prozent gereicht.

(sda/mbü/hon)