Gegen 10 Uhr notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1.244 Franken. Das ist der höchste Stand seit Januar. Danach war der Euro angesichts der mehrmals gescheiterten Regierungsbildung in Italien und wegen der Zypern-Krise bis im April auf noch gut 1,21 Franken gesunken. Angesichts der Rekordjagd an vielen Börsen schöpfen Anleger offenbar nun Mut und ziehen Gelder aus dem sicheren Hafen Franken ab.

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Die Schweizer Währung hat sich bereits in den letzten Tagen abgeschwächt. Am Freitag kletterte der Kurs des Euro über 1.24 Franken. Auch gegenüber dem US-Doller verlor der Franken an Wert. Die US-Währung stieg am Freitagmorgen zunächst auf bis zu 95,6 Rappen. Das sind fast 3 Rappen mehr als Anfang Monat.

(se/jev/sda)