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Europa in Feierlaune: Rekordumsatz mit Champagner

Champagner: Geschützte Herkunftsbezeichnung. Quelle: Getty Images/Alan Crowhurst

Die Franzosen haben zwar weniger Schaumwein aus der Champagne getrunken. Dafür war der Durst im Ausland umso grösser.

Veröffentlicht am 13.02.2018

Die Champagner-Hersteller haben trotz schwächelnder Absätze im Heimatland Frankreich 2017 so viel Umsatz gemacht wie noch nie.

Stärkere Exporte und höhere Preise brachten den Umsatz mit dem noblen Schaumwein im vergangenen Jahr auf den Rekordwert von 4,9 Milliarden Euro, wie der Champagner-Verband am Montag in der Stadt Épernay mitteilte. Das toppt den bisherigen Höchstwert von 4,75 Milliarden Euro im Jahr 2015.

Mehr Exporte

Insgesamt wurden 307,3 Millionen Flaschen Champagner abgesetzt, 0,4 Prozent mehr als in 2016. Die Hälfte (153,7 Millionen) blieb in Frankreich, dort sank der Absatz damit im Jahresvergleich um 2,5 Prozent. Die Exporte stiegen hingegen um 3,5 Prozent auf 153,6 Millionen Flaschen.

Der Name Champagner ist Schaumwein aus der gleichnamigen Region eineinhalb Autostunden östlich von Paris vorbehalten. Anbaufläche und Verarbeitung der Trauben sind streng reglementiert und kontrolliert.

(sda/ise)

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