Die nordostitalienische Region Emilia-Romagna ist in der Nacht zum Mittwoch von 41 Nachbeben erschüttert worden. Der heftigste Erdstoss hatte eine Stärke von 3,5, wie das nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie mitteilte.

Das Epizentrum lag demnach in der Gegend von Modena, die in den vergangenen Tagen immer wieder von Erdbeben erschüttert worden war. Die Zahl der Toten des starken Bebens vom Dienstagmorgen stieg unterdessen auf 16.

Ein weiterer Mensch wird noch vermisst, insgesamt 350 Menschen wurden verletzt. Am Dienstagabend wurde eine Frau lebend aus den Trümmern im Ort Cavezzo gerettet, wie die Feuerwehr mitteilte. Es war das zweite Beben in der Region binnen zehn Tagen. Insgesamt wurden durch die Beben 14'000 Menschen obdachlos.

(rcv/laf/sda)