Frankreich hat mit einer Auktion langlaufender Staatsanleihen fast die maximal angestrebte Summe aufgenommen. Insgesamt habe man Anleihen im Wert von 7,963 Milliarden Euro platziert, teilte die die französische Schuldenverwaltung mit. Das Maximalziel von 8 Milliarden Euro wurde nur knapp verfehlt. Die Nachfrage war recht robust.

Die Renditen blieben jedoch relativ hoch. Mit einer Anleihe mit Laufzeit bis zum Jahr 2021 nahm Frankreich 4,02 Milliarden Euro auf. Die Rendite war mit 3,29 Prozent etwas höher als bei einer vergleichbaren Auktion im Dezember (3,18 Prozent). Die Auktion war 1,64-fach (3,05-fach) überzeichnet. Zum Vergleich: Die Rendite von entsprechenden deutschen Anleihen lag bei 1,894 Prozent.

Frankreich platzierte zudem Anleihen mit Laufzeiten bis 2023, 2035 und 2041. Die Auktion war Frankreichs erster Schritt an den Kapitalmarkt im Jahr 2012. Das Land steht unter Druck, das Top-Rating «AAA» für seine Kreditwürdigkeit zu verlieren. Denn die Verschuldung Frankreichs rückt immer stärker in den Fokus der Finanzmärkte.

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(tno/rcv/awp/sda)