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Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone auf Rekordhoch

In Deutschland liegt die Arbeitslosenquote bei lediglich 5,7 Prozent, in Spanien bei 23,6 Prozent. (Bild: Keystone)

Die Arbeitslosenquote im Euro-Raum ist im Februar auf den höchsten Stand seit Einführung der Gemeinschaftswährung gestiegen. Besonders dramatisch ist die Lage in Spanien.

Veröffentlicht am 02.04.2012

Die Arbeitslosenquote in der Euro-Zone ist im Februar mit 10,8 Prozent auf den höchsten Stand seit Einführung der Gemeinschaftswährung im Jahr 1999 gestiegen. Insgesamt seien in den 17 Eurostaaten 17,1 Millionen Menschen ohne Beschäftigung gewesen, teilte das Statistikamt Eurostat mit. Im Januar hat die Arbeitslosenquote noch bei 10,7 Prozent gelegen.

Mit einer Quote von 23,6 Prozent war die Arbeitslosigkeit in Spanien am höchsten. Bei jungen Erwachsenen unter 25 Jahren waren dort sogar 50,5 Prozent ohne Arbeit. In Griechenland waren 21 Prozent der Bevölkerung ohne Arbeit.

Am tiefsten ist die Arbeitslosenquote in Österreich (4,2 Prozent), den Niederlanden (4,9 Prozent), Luxemburg (5,2 Prozent) und Deutschland (5,7 Prozent).

(tno/laf/sda)

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