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Deutsche haben weniger Durst auf ihr Bier

Prost: Die Ausfuhren in Drittländer retten den deutschen Brauereien das Geschäft. Keystone

Der Inlandsabsatz der deutschen Brauereien ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Die Ausfuhren jenseits der EU machten den schwinden Bierdurst der Deutschen jedoch wieder wett.

Veröffentlicht am 30.01.2017

Trotz abnehmender Lust der Deutschen auf Bier haben die Brauereien in Deutschland ihren Ausstoss leicht gesteigert. Sie setzten 2016 rund 95,8 Millionen Hektoliter Bier ab, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte.

Dies entspricht einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 0,1 Prozent. Der Inlandsabsatz ging um 0,7 Prozent zurück und die Exporte in Länder der Europäischen Union stagnierten. Doch diese Scharte wurde durch Ausfuhren in Drittländer mehr als wettgemacht, die gegenüber 2015 mit 9,5 Prozent deutlich zulegten.

Bayern vor NRW

Den höchsten Anteil am Bierabsatz erzielten 2016 mit 24,5 Prozent die bayerischen Brauereien und Bierlager. Die in Nordrhein-Westfalen ansässigen Braustätten belegten mit 23,3 Prozent Platz zwei. 

(reuters/tno)

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