Die deutschen Exporteure brechen alle Rekorde. Im März verkauften sie mehr Waren ins Ausland als je zuvor seit Bestehen der Bundesrepublik. Für rund 98,3 Milliarden Euro setzten deutsche Unternehmen Waren im Ausland ab. Das sind 15,8 Prozent mahr als im Jahr zuvor, wie das deutsche Statistikamt mitteilte.

Den bisherigen Rekord hatten die deutschen Exporteure im April 2008 geknackt. Er lag bei 88,8 Milliarden Euro und wurde damit im März deutlich übertroffen. Vor allem die kräftige Nachfrage aus EU-Ländern hat die Ausfuhren in der Bundesrepublik angefeuert: Sie zog um 16,0 Prozent an. Im Vergleich zum Vormonat legten die Exporte um 7,3 Prozent zu.

Auch die Importe legten kräftig zu. Sie stiegen um 16,9 Prozent auf 79,4 Milliarden Euro. Die alte Rekordmarke lag bei 74,1 Milliarden Euro und wurde im vergangenen November erreicht. Kalender- und saisonbereinigt gab es einen Zuwachs von 3,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

(laf/kgh/sda)