Mit dieser Nachricht sorgt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden für eine Überraschung: Von Januar auf Februar hat Deutschland mehr exportiert - vor allem dank Nicht-EU-Ländern. Im Jahresvergleich setzte sich damit der positive Trend fort.

Von Januar auf Februar erhöhten sich die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 1,6 Prozent. Ökonomen hatten mit einem Rückgang um bis zu 1,2 Prozent gerechnet. Insgesamt lieferten deutsche Firmen im Februar Waren im Wert von 91,3 Milliarden Euro ins Ausland und damit 8,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

In Länder ausserhalb der EU exportierte Deutschland im Februar Waren im Gesamtwert von 37,9 Milliarden Euro. In die EU-Staaten gingen Waren für 53,4 Milliarden Euro.

Die Einfuhren nach Deutschland erhöhten sich nach Zahlen des Bundesamtes im Februar binnen Jahresfrist um 6,1 Prozent auf 76,5 Milliarden Euro. Von Januar auf Februar gab es ein Importplus von 3,9 Prozent. Dass dieser Wert deutlich über den Erwartungen von 1,3 Prozent lag, erklärten Ökonomen mit der kalten Witterung und höheren Öl- und Gaspreisen.

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Der deutsche Handelsbilanzüberschuss stieg auf rund 14,7 Milliarden Euro, nach 13,2 Milliarden Euro im Vormonat. Kalender- und saisonbereinigt lag der Februar-Überschuss bei 13,6 Milliarden Euro.

(chb/tno/sda)