Die deutsche Industrie hat zum Jahresauftakt ihr Personal aufgestockt. Ende Januar waren in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit mindestens 50 Beschäftigten gut 5,4 Millionen Personen in Lohn und Brot, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Dies seien 52'000 oder 1,0 Prozent mehr als im Januar 2016.

Zum Dezember gab es einen Mini-Rückgang um 6800 Personen oder 0,1 Prozent. Dies könne mit jahreszeitlichen Schwankungen zusammenhängen, sagte ein Statistiker. Auch in den vergangenen Jahren hatte es zum Jahreswechsel je einen Rückgang von Dezember auf Januar gegeben.

Nahrungsmittelhersteller schaffen Jobs

Am stärksten stieg die Beschäftigtenzahl binnen Jahresfrist mit drei Prozent bei den Herstellern von Nahrungs- und Futtermitteln. Überdurchschnittlich fiel auch das Plus bei Produzenten von elektrischen Ausrüstungen mit 2,2 Prozent aus und in der Gummi- und Kunststoffwarenbranche mit 1,7 Prozent.

Einen Rückgang der Beschäftigten gab es nur in der Metallerzeugung und -bearbeitung (– 1,1 Prozent). Die Entgelte für die Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe lagen insgesamt bei rund 21,9 Milliarden Euro – das sind 3,6 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

(reuters/gku)