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EU-Kommission drängt auf bessere Banken-Kapitalsausstattung

Olli Rehn: «Wir können das eine nicht ohne das andere lösen.» (Bild: Keystone)

Die derzeitige Krise ist nach Ansicht der EU-Kommission eine ernstzunehmende Kombination aus Staatsschuldenkrise und Schwächen im Bankenbereich. Währungskommissar Olli Rehn fordert eine stärkere Rekap

Veröffentlicht am 26.09.2011

Die EU-Kommission drängt auf eine bessere Kapitalausstattung der Banken. Es sei notwendig, die Rekapitalisierung der Institute zu intensivieren und dafür schon bald innerhalb der EU einen gemeinsamen Ansatz zu erarbeiten, sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn der Zeitung «Die Welt» laut Vorabbericht.

Rehn kündigte an, dass sich die EU-Finanzminister bei ihrem nächsten Treffen in Luxemburg in einer Woche mit einem gemeinsamen europäischen Plan zur besseren Kapitalausstattung der Banken beschäftigen werden.

Die derzeitige Krise ist nach den Worten Rehns eine ernsthafte Kombination aus einer Staatsschuldenkrise und Schwächen im Bankenbereich. «Wir können das eine nicht ohne das andere lösen - wir müssen beides lösen», sagte der Finne.

«Eine Ansteckung würde schwer einzudämmen sein»

Nationale Bemühungen, krisenanfällige Banken zu schützen, seien nicht ausreichend: «Wir müssen die Reparaturarbeiten im Finanzbereich ergänzen durch eine stärkere Rekapitalisierung der Banken, um das Risiko einer Kreditklemme zu reduzieren und damit eine weitere Eintrübung der Konjunktur, wie sich gerade in Europa und in den USA zeigt, zu verhindern.»

Rehn warnte, eine ungeordnete Insolvenz Griechenlands hätte gravierende politische und wirtschaftliche Folgen für Europa. «Eine Ansteckung würde schwer einzudämmen sein», zitierte das Blatt den Kommissar.

Banker beginnen derzeit erneut, vor einer Kreditklemme zu warnen. Am Rande der Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds in Washington war von ersten Anzeichen die Rede.

(laf/tno/sda)

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