Die EU-Kommission hat die Umstrukturierungsbeihilfen der französischen Regierung für den Automobilhersteller PSA Peugeot Citroën genehmigt. Dies teilte die Behörde in Brüssel mit.

Es sei durch Änderungen des Plans sichergestellt, dass die Unterstützung aus öffentlichen Mitteln keine negativen Auswirkungen auf Wettbewerber habe, hiess es. Damit werde Peugeot Citroën die Möglichkeit eröffnet, auf solidem Fundament weiterzuarbeiten.

Bei der Beihilfe geht es um eine staatliche Garantie für von der zum Autokonzern gehörenden Banque PSA Finance bis zu einem Kapitalbetrag von 7 Milliarden Euro sowie einen rückzahlbaren Vorschuss für Forschungsarbeiten in Höhe von 85,9 Millionen Euro. Insgesamt handelt es sich um 571,9 Millionen Euro.

Die Kommission genehmigte das, nachdem Peugeot Citroën zugesagt hatte, bei steigendem Fahrzeugabsatz die an die Bank zu zahlenden Zinsen zu erhöhen und auf den Kauf grösserer Beteiligungen zu verzichten.

(muv/tno/sda)