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Preisspirale
EU sorgt sich um steigende Häuserpreise in Irland

Leerstehende Häuser in der Krise: Inzwischen hat sich der Markt aufgeheizt. Keystone

Die EZB und die Europäische Kommission wollen die jüngste Verteuerung von Wohnimmobilien im ehemaligen Krisenland «streng beobachten». Irland war 2010 mit internationalen Krediten gerettet worden.

Veröffentlicht am 19.05.2017

Steigende Häuserpreise in Irland rufen die EZB und die Europäische Kommission auf den Plan. In einem am Freitag veröffentlichten Statusbericht über das einst unter den Rettungsschirm geschlüpfte Land heisst es, die jüngste Verteuerung von Wohnimmobilien müsse «streng beobachtet» werden.

Irland war in der Finanzkrise an die Grenze der Staatspleite geraten und wurde 2010 mit internationalen Krediten gerettet. Den Euro-Rettungsschirm verliess das Land 2014 wieder und gilt inzwischen als Musterschüler unter den ehemaligen Euro-Krisenstaaten.

(reuters/gku)

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