Nach Streit über weitere Finanzhilfen für Griechenland ist am Freitagmorgen ein Kompromiss erzielt worden. Dies bestätigten Verhandlungskreise gegenüber der Nachrichtenagentur dpa am Freitag in der maltesischen Hauptstadt Valletta.

Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem bestätige vor dem Treffen der Euro-Finanzminister, man habe «Ergebnisse erzielt». Aber «es wird heute keine komplette politische Vereinbarung geben», relativierte er. Über die Ergebnisse werde er nun zunächst seine Ministerkollegen unterrichten.

Wochenlange Verhandlungen

Erzielt wurde nach Angaben aus Verhandlungskreisen ein politischer Kompromiss über die zusätzlichen Sparmassnahmen und Reformen, die die Gläubiger von Griechenland fordern. Darum wurde seit Wochen gerungen.

Nun seien die Voraussetzungen gegeben, dass die Vertreter der internationalen Geldgeber nach Athen zurückreisen und dort die zweite Überprüfung der griechischen Reformen offiziell abschliessen, hiess es weiter.

Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die Auszahlung neuer Milliarden aus dem seit 2015 laufenden dritten Rettungsprogramm für Griechenland.

Anzeige

(sda/gku)