In der Eurozone hat sich die Rezession im ersten Quartal wie zunächst berechnet abgeschwächt. Für die Monate Januar bis März meldete die europäische Statistikbehörde Eurostat ein Schrumpfen des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,2 Prozent und bestätigte damit eine Erstschätzung von Mitte Mai. Bankvolkswirte hatten mit einer Bestätigung der vorläufigen Zahlen gerechnet.

Damit verharrt die Eurozone bereits das sechste Quartal in Folge in der Rezession. Im Schlussquartal 2012 war die Wirtschaft allerdings noch um deutlich stärkere 0,6 Prozent zum Vorquartal geschrumpft. Im Vergleich zum Vorjahr fiel die Wirtschaftsleistung der Eurozone im Auftaktquartal mit 1,1 Prozent etwas stärker als erwartet. Die Erstschätzung hatte lediglich ein Minus von 1,0 Prozent ergeben.

Zu Jahresbeginn bremsten schwache Exporte und geringe Investitionen der Unternehmen die Konjunktur. Der Konsum der privaten Haushalte legte minimal zu, konnte das Wachstum aber nicht anschieben. Besonders schwierig bleibt die Lage in den südeuropäischen Krisenländern.

(muv/awp)