Die Europäische Zentralbank (EZB) zeigt sich optimistischer als auch schon. Die anhaltenden Spannungen an den Finanzmärkten dämpften laut den Währungshütern zwar nach wie vor die ökonomische Aktivität. Allerdings deuteten jüngste Frühindikatoren auf eine Stabilisierung auf tiefem Niveau hin. Die Wachstumsaussichten seien jedoch immer noch ungewiss und von hohem Abwärtsrisiko geprägt. «In nächster Zeit ist eine sehr gründliche Analyse aller eingehenden Daten und Entwicklungen geboten», heisst es seitens der EZB.

Inflation wird sinken

Angesichts dieses unsicheren Umfelds dürfte der Preisdruck im Währungsraum vorerst moderat bleiben, schätzt die Notenbank. So dürfte die Inflationsrate noch einige Monate über der Marke von 2 Prozent verharren, danach aber unter diese Schwelle sinken. Zuletzt hatte sich die Teuerung im Januar mit 2,7 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr zwar etwas zurückgebildet. Sie lag aber immer noch spürbar über dem mittelfristigen Ziel der EZB von knapp 2 Prozent.

(muv/rcv/chb/awp)