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Fitch stuft Finnlands Bonität herunter

Koli Nationalpark: Das Land der Seen und Wälder hat zu kämpfen. Strokin.Ru/CC/wikimedia

Die Ratingagentur Fitch entzieht Finnland die Bestnote. Das Land hatte im vierten Quartal die Rezession überwunden. Spätfolgen der weltweiten Wirtschaftskrise machen den Finnen weiter zu schaffen.

Veröffentlicht am 12.03.2016

Die Ratingagentur Fitch hat Finnland die Bestnote entzogen. Die langfristigen Verbindlichkeiten werden nun eine Stufe tiefer mit «AA+» bewertet. Der Ausblick ist stabil. Die Daten zur Konjunktur und Verschuldung lassen laut Fitch kein Spitzenrating «AAA» mehr zu.

Die US-Agentur geht dennoch weiter davon aus, dass die Wirtschaft des Landes in diesem Jahr um ein Prozent wachsen werde, wie es in einer Mitteilung vom Freitag hiess. Die Konjunktur dürfte sich 2016 langsam beleben. Nur die Agentur Moody's bewertet Finnland noch mit der Bestnote AAA - allerdings mit einem negativen Ausblick.

Rezession überwunden

Finnland hatte im vierten Quartal die Rezession überwunden. Die Wirtschaft des Euro-Zonen-Mitglieds wuchs um 0,1 Prozent. Im gesamten Jahr 2015 legte die Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent zu.

Das stark von Exporten abhängige Land leidet noch immer unter den Spätfolgen der weltweiten Wirtschaftskrise und wird auch von der Rezession im benachbarten Russland beeinträchtigt. Finanzminister Alexander Stubb hatte Finnland sogar als «kranken Mann Europas» bezeichnet.

(sda/gku)

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