Frankreich schrammt nach einer Prognose der Notenbank knapp an einer Rezession vorbei. Das Bruttoinlandprodukt sei im ersten Quartal voraussichtlich um 0,1 Prozent gestiegen, teilte die Banque de France in Paris mit.

Ende 2012 war die zweitgrösste Volkswirtschaft der Euro-Zone um 0,3 Prozent geschrumpft. Bei zwei Minus-Quartalen in Folge sprechen Fachleute von einer Rezession. Die Stimmung in der Wirtschaft hat sich im März verschlechtert. Das Barometer für die Industrie fiel um 2,0 auf 93,0 Punkte, das für die Dienstleister um 1,0 auf 88,0 Punkte.

Die Flaute schlägt auch auf den Staatshaushalt durch. Es wies im Januar/Februar ein Defizit von 27,1 Milliarden Euro auf, knapp drei Milliarden Euro mehr als ein Jahr zuvor. Ein Grund dafür sind die um 2,8 Prozent gesunkenen Einnahmen.

(muv/reuters)