Der Widerstand von 60 Abgeordneten der Opposition hat nichts genützt: Frankreichs Regierung kann eine «Cola-Steuer» einführen. Die vom französischen Verfassungsgericht nun definitiv durchgewunkene Abgabe gilt auf Getränke mit Zuckerzusatz oder Ersatzstoffen.

Die Befürworter argumentieren, dass die Steuer der Gesundheitsförderung und dem Kampf gegen die Fettleibigkeit diene. Wie die deutsche Nachrichtenagentur dpa berichtet, wird ausserdem damit gerechnet, dass sie rund 280 Millionen Euro in die Staatskasse spült.

«Ich glaube, Frankreich geht es weniger um den Zuckergehalt und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken», mutmasst ein Kritiker - es gehe vielmehr darum, Geld in die Staatskasse zu bekommen.

(vst/tno/sda)