Mittwoch, 29. Juni:

Das griechische Parlament stimmt über das Sparpaket für die nächsten fünf Jahre ab. In diesem Zeitraum sollen 28 Milliarden Euro über Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen hereingeholt werden. Die Sitzung beginnt um 9.00 Uhr. Die Abstimmung wird am Nachmittag erwartet.

Donnerstag, 30. Juni:

Das griechische Parlament soll über die einzelnen Gesetze zur Umsetzung des Sparpakets abstimmen. Dazu gehören Steuererhöhungen und milliardenschwere Privatisierungen. Die konservative Opposition signalisierte zuletzt beim EU-Gipfeltreffen in Brüssel, einem Grossteil dieser Gesetze zuzustimmen. Steuererhöhungen will sie jedoch nicht mittragen.

Sonntag, 3. Juli:

Bis Sonntag muss Griechenland spätestens die Gesetze zur Umsetzung des Sparpakets verabschiedet haben. So verlangt es die Europäische Union. Auf einer Sondersitzung prüfen dann die Euro-Finanzminister, ob der Partner damit die Bedingungen für weitere Hilfen erfüllt. Dabei geht es vor allem um die nächste Hilfstranche in Höhe von zwölf Milliarden Euro. Griechenland braucht das Geld bis Mitte Juli, sonst ist es pleite.

Anfang Juli:

Die Finanzminister der Euro-Zone wollen bis Anfang Juli über die wichtigsten Parameter eines neuen Hilfspakets für Griechenland entscheiden. Private Gläubiger sollen sich freiwillig an den Finanzhilfen beteiligen.

Freitag, 15. Juli

Griechische Anleihen über 2,4 Milliarden Euro und mit einer Laufzeit von sechs Monaten werden fällig.

Freitag, 22. Juli

Griechische Anleihen über zwei Milliarden Euro und mit einer Laufzeit von drei Monaten sind fällig.

Samstag, 20. August

Ein griechischer Bond über 5,9 Milliarden Euro und einer Laufzeit von fünf Jahren ist fällig.

Herbst

Papandreou hat ein Referendum für Herbst angekündigt. Dabei geht es unter anderem um den Zuschnitt der Ministerien. Der Urnengang gilt als wichtiger Stimmungstest für die Regierung und deren Sparprogramm.

(laf/sda)

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