Griechenland will die Privatinvestitionen ankurbeln und den Tourismus stärker beleben. Am späten Donnerstagabend verabschiedete das Parlament ein entsprechendes Gesetz.

Es soll dabei helfen, Bürokratie bei der Lizenzvergabe abzubauen und eine zentrale Anlaufstelle für Investoren zu schaffen. «Allein mit Theorien erzielen wir kein Wachstum und Beschäftigung. Wir benötigen Investitionen», sagte Vize-Entwicklungsminister Notis Mitarachi während der Parlamentsdebatte. 

Ein Fokus wird auf die Förderung von Wasserflugzeugen und deren Betreibern gelegt. Diese sollen dabei helfen, die schwer erreichbaren Inseln mit der Tourismusindustrie zu verbinden. Griechenland erlebt derzeit sein sechstes Rezessionsjahr in Folge. Zwischen 2008 und 2012 sind die Investitionen um 60 Prozent eingebrochen.

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Das Mittelmeerland gilt wegen der weiterhin hohen Korruption und Bürokratie in Europa als einer der schlechtesten Plätze, um Geschäfte zu machen und Geld zu investieren. Doch genau dies muss sich ändern, um überhaupt jemals den Schuldenberg von etwa 175 Prozent der Wirtschaftsleistung abbauen zu können.

(muv/jev/sda)