Fitch hat den Ausblick für Grossbritannien von «stabil» auf «negativ» gesenkt und dem Land mit dem Entzug seiner Topbonität gedroht. Die US-Ratingagentur warnte vor den Auswirkungen der angespannten Wirtschaftslage in der Euro-Zone, wo mehrere Regierungen um das Vertrauen der Finanzmärkte kämpfen. Finanzminister Danny Alexander sprach von einem Weckruf an jene, die vom Konsolidierungskurs abrücken wollten.

Wegen der schwächelnden Binnenkonjunktur und einer niedrigeren Nachfrage aus der Euro-Zone musste die von den Konservativen angeführte Regierung jüngst einräumen, zwei Jahre länger als zunächst geplant für das Erreichen der Haushaltsziele zu benötigen.

Bei der Machtübernahme vor zwei Jahren erbte die Regierung ein Rekorddefizit von 11 Prozent der Wirtschaftsleistung und kündigte an, die jährliche Neuverschuldung praktisch auf Null zu senken.

(vst/tno/sda)