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Eurostat
Im Euroraum suchen weniger Menschen einen Job

Bauarbeiter in Berlin: Deutschland hat einen guten Arbeitsmarkt. Keystone

Die Arbeitslosigkeit im Euroraum fiel im April auf ein Acht-Jahres-Tief. Doch die Unterschiede zwischen den Ländern bleiben gewaltig. Und immer noch sind viele junge Menschen ohne Job.

Veröffentlicht am 31.05.2017

Die Lage am Jobmarkt im Euroraum hat sich im April leicht verbessert. Dank der anziehenden Konjunktur sank die Zahl der registrierten Erwerbslosen auf rund 15 Millionen, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte.

Dies waren 233'000 weniger Jobsuchende als im März und 1,53 Millionen weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote in der Eurozone fiel von 9,4 auf 9,3 Prozent und liegt damit auf dem niedrigsten Stand seit März 2009.

Gewaltige Unterschiede

Die Unterschiede im Währungsraum bleiben allerdings gross. Deutschland kommt nach einheitlicher europäischer Rechnung mit 3,9 Prozent auf den niedrigsten Wert, gefolgt von Malta mit 4,1 Prozent. Spitzenreiter in der gesamten Europäischen Union - noch vor Deutschland - ist erneut Tschechien mit 3,2 Prozent.

Am höchsten ist die Arbeitslosigkeit innerhalb von EU und Eurozone in Griechenland mit 23,2 Prozent (im Februar), in Spanien liegt sie bei 17,8 Prozent.

Bitter für Griechen und Spanier

Bei der Jugendarbeitslosigkeit hat Deutschland mit 6,8 Prozent die niedrigste Rate. Dann folgen Tschechien (9,1 Prozent), Niederlande (9,5 Prozent) und auf Rang vier Österreich (10,5 Prozent). Am höchsten ist die Jugendarbeitslosigkeit weiterhin in Griechenland (47,9 Prozent - allerdings auch hier vom Februar) und Spanien (39,3 Prozent) sowie Italien (34,0 Prozent).

(sda/gku/chb)
 

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