Die Lage am Jobmarkt im Euroraum hat sich im April leicht verbessert. Dank der anziehenden Konjunktur sank die Zahl der registrierten Erwerbslosen auf rund 15 Millionen, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte.

Dies waren 233'000 weniger Jobsuchende als im März und 1,53 Millionen weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote in der Eurozone fiel von 9,4 auf 9,3 Prozent und liegt damit auf dem niedrigsten Stand seit März 2009.

Auch interessant

Gewaltige Unterschiede

Die Unterschiede im Währungsraum bleiben allerdings gross. Deutschland kommt nach einheitlicher europäischer Rechnung mit 3,9 Prozent auf den niedrigsten Wert, gefolgt von Malta mit 4,1 Prozent. Spitzenreiter in der gesamten Europäischen Union - noch vor Deutschland - ist erneut Tschechien mit 3,2 Prozent.

Am höchsten ist die Arbeitslosigkeit innerhalb von EU und Eurozone in Griechenland mit 23,2 Prozent (im Februar), in Spanien liegt sie bei 17,8 Prozent.

Bitter für Griechen und Spanier

Bei der Jugendarbeitslosigkeit hat Deutschland mit 6,8 Prozent die niedrigste Rate. Dann folgen Tschechien (9,1 Prozent), Niederlande (9,5 Prozent) und auf Rang vier Österreich (10,5 Prozent). Am höchsten ist die Jugendarbeitslosigkeit weiterhin in Griechenland (47,9 Prozent - allerdings auch hier vom Februar) und Spanien (39,3 Prozent) sowie Italien (34,0 Prozent).

(sda/gku/chb)