Die Folgen der Euro-Schuldenkrise lasten nach wie vor schwer auf den Industrieunternehmen des Währungsraums. Nach sehr schwachen Vormonaten war die Produktion im November abermals rückläufig. Sie sank im Monatsvergleich um 0,3 Prozent, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat mitteilte.

Der jüngste Rückgang folgte einem Minus von 1,0 Prozent im Oktober und einem ungewöhnlich starken Rückgang von 2,3 Prozent im September. Im Jahresvergleich habe die Industrieproduktion im November um 3,7 Prozent nachgegeben, hiess es weiter. Das ist der stärkste Rücksetzer seit Ende 2009.

Die stärksten Rückgänge seien aus Italien (-7,6 Prozent), Spanien (-7,2 Prozent) und Irland (-6,6 Prozent) gemeldet worden.

(jev/aho/sda)