Die Wirtschaft Irlands wächst weiter kräftig. Zwischen Januar und März stieg das Bruttoinlandsprodukt um 1,4 Prozent zum Vorquartal, wie das nationale Statistikamt am Donnerstag mitteilte. Das Wachstum ruht dabei auf zwei Säulen: Sowohl die Exporte als auch der Konsum zogen an.

Irland war im November 2010 als zweiter Euro-Staat nach Griechenland mit Hilfskrediten vor der Staatspleite bewahrt worden und konnte den Rettungsschirm Ende 2013 wieder verlassen. Bei der Bewältigung der Krise galt das Land, das wegen seiner Wirtschaftskraft lange als «Keltischer Tiger» bezeichnet wurde, stets als Musterschüler.

Keltischer Tiger ist Spitzenreiter

Im vorigen Jahr hat Irland das grösste Wirtschaftswachstum in der gesamten EU erreicht. Das Bruttoinlandsprodukt auf der Insel stieg um 5,2 Prozent.

(reuters/moh)