Island hat im 2014 erstmals eine höhere Wirtschaftsleistung erzielt als vor der Finanzkrise 2008. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) lag inflationsbereinigt bei 1,232 Billionen Island-Kronen (umgerechnet 8,9 Milliarden Franken), wie das staatliche Statistikamt mitteilte.

Im Jahr 2008 waren es 1,224 Billionen Kronen. Damals kollabierten drei Banken und brachten den Inselstaat im Nordatlantik an den Rand der Staatspleite. Die Finanzkrise stürzte das Land in eine tiefe Rezession.

Krise wirkt weiter nach

Trotz der jüngsten Erholung wirkt die Krise weiter nach. So steht noch eine Einigung im Schuldenstreit mit den ausländischen Gläubigern der bankrotten Banken aus. Erst dann können die damals eingeführten Kapitalverkehrskontrollen aufgehoben werden.

(sda/tno)
 

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