Italien hat sich zu günstigeren Zinsen bei etwas geringerer Nachfrage am Finanzmarkt refinanzieren können. Die Nachfrage nach italienischen Staatsanleihen war aber wie bereits in vorangegangenen Auktionen robust, wie aus Zahlen der nationalen Schuldenagentur hervorgeht.

Mit insgesamt drei Aktionen von Anleihen mit unterschiedlicher Laufzeit sammelte der italienische Staat insgesamt 7,735 Milliarden Euro ein. Das Ergebnis lag damit am oberen Ende der angepeilten Spanne von 6 bis 8 Milliarden Euro. Die Laufzeiten der Anleihen reichen bis zu zehn Jahren.

Bei der Versteigerung der richtungsweisenden Anleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren fiel die Rendite im Vergleich zu einer vorangegangenen Auktion von 5,77 Prozent auf 5,22 Prozent. Das Angebot war bei der aktuellen Auktion laut der Schuldenagentur 1,269-fach überzeichnet und damit etwas schwächer als bei der vorangegangenen Versteigerung mit einer 1,38-fachen Überzeichnung.

Bei einer weiteren Anleihe mit einer Laufzeit bis zum Juli 2014 fiel die Rendite im Vergleich zu einer vorangegangenen Auktion von 4,8 Prozent auf 3,87 Prozent. Bei einer dritten Aktion von Anleihen mit einer Laufzeit bis zum April 2018 fiel die Rendite den Angaben zufolge leicht von 4,65 Prozent auf 4,52 Prozent.

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(tno/laf/awp)