In Italien sind die Verbraucherpreise im November etwas stärker gestiegen als bislang angenommen. Wie das Statistikamt Istat am Montag nach einer endgültigen Schätzung mitteilte, lag das nach europäischen Standards errechnete Preisniveau (HVPI) 0,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Bankvolkswirte hatten dagegen mit der Bestätigung einer ersten Schätzung gerechnet, nach der von 0,1 Prozent ausgegangen worden war.

Wie auch in anderen Ländern der Eurozone bleibt die Teuerungsrate in Italien somit trotz des stärker als erwarteten Anstiegs weit von der durch die Europäische Zentralbank (EZB) angestrebten Rate von knapp zwei Prozent entfernt. Bei der jüngsten Sitzung Anfang Dezember hatte die Notenbank im Kampf gegen die schwache Teuerungsrate die Laufzeit ihres milliardenschweren Anleihekaufprogramms verlängert und den Bankeneinlagensatz weiter abgesenkt.

(awp/gku/hon)