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Konjunktur

Lagarde: Spanische Banken brauchen etwa 40 Milliarden

IWF-Chefin Christine Lagarde. (Bild: Keystone)

Mit bis zu 100 Milliarden Euro will die EU-Kommission den spanischen Banken helfen. Doch so viel dürfte laut dem internationalen Währungsfonds gar nicht nötig sein.

Veröffentlicht am 21.09.2012

Der spanische Bankensektor benötigt nach Einschätzung der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, weniger Finanzhilfen als angenommen.

Lagarde sagte dem «Wall Street Journal», der Bedarf liege bei etwa 40 Milliarden Euro, wie es der IWF im Juni in etwa prognostiziert hatte. Die EU-Kommission hatte Spanien im Juni Bankenhilfen im Umfang von bis zu 100 Milliarden Euro zugesagt.

Madrid will noch in diesem Monat den Finanzbedarf für die maroden Banken bekanntgeben. Die genauen Beträge für die einzelnen Banken legt das US-Prüfungsunternehmen Oliver Wyman Ende September der Regierung in Madrid vor.

(laf/aho/awp)

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