Das neue harte Sparprogramm in Höhe von mehr als 11,5 Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre will der griechische Finanzminister Ioannis Stournaras der Geldgeber-Troika präsentieren. Die Zahlen werden heute Abend sicher ein Thema sein: Dann trifft EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso den griechischen Regierungschef Antonis Samaras in Athen.

Nur noch 2200-Euro-Rente

Wie die griechische Presse übereinstimmend berichtete, soll es künftig in Griechenland keine Renten mehr geben, die 2200 Euro übertreffen. Kürzungen soll es auch bei der Gesundheit geben. Wer zu häufig zum Arzt geht, muss dies selbst zahlen.

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

Die Eckpunkte des Sparprogramms seien noch nicht endgültig, hiess es. Die Chefs der drei Parteien der Koalitionsregierung wollten am Donnerstagnachmittag über die Massnahmen beraten.

Sparmassnahmen nur mit OK der Troika

Die Sparmassnahmen müssen auch von den Geldgebern genehmigt werden. Die Troika der Kontrolleure des Internationalen Währungsfonds (IWF), der EU und der Europäischen Zentralbank (EZB) wollen sich am Freitag mit Samaras treffen. Anschliessend wollen sie einen Bericht abgeben. Die Troika will dann Anfang September wieder nach Athen reisen. Von ihrem Bericht hängt ab, ob Athen weitere Gelder aus den Hilfsprogrammen bekommt oder das Land zahlungsunfähig wird.

(chb/aho/sda)