Die Ratingagentur Moody's hat sich unzufrieden mit den EU-Gipfelbeschlüssen von Ende vergangener Woche gezeigt. Nur wenige der angekündigten Krisenmassnahmen seien neu, viele ähnelten früheren Erklärungen, teilte die Agentur am Morgen mit. Entscheidungen zur kurzfristigen Stabilisierung der Kreditmärkte fehlten.

Die Eurozone und die gesamte Europäische Union (EU) seien nach wie vor anfällig gegen externe Schocks und stünden damit unter Druck. Moody's bekräftigte die Ankündigung von November, die Ratings aller EU-Staaten im ersten Quartal 2012 genau zu prüfen.

(laf/rcv/sda)