Papandreou und seine Regierung bleiben im Amt: Die Opposition stimmte zwar geschlossen gegen den Ministerpräsidenten, blieb aber in der Minderheit: 155 Parlamentarier stimmten für ihn, 143 gegen Papandreou. Zwei unabhängige Abgeordnete waren abwesend. Dies teilte Parlamentspräsident Filippos Petsalnikos mit. Damit hat die Regierung des Sozialisten Papandreou die erste Hürde genommen, um das Land vor dem drohenden Bankrott zu bewahren.

Kommende Woche steht eine neue Kraftprobe für Papandreou bevor. Dann muss das rigorose Spar- und Privatisiererungsprogramm vom Parlament gebilligt werden. Ein genauer Termin für die Abstimmung kommender Woche steht noch nicht fest.

Auch diese Hürde muss genommen werden, sonst ist Griechenland bankrott. Die Europäische Union (EU) will den Griechen nur dann mit neuen Kredittranchen weiterhelfen, wenn das Parlament in Athen dieses 78 Milliarden Euro schwere Sparprogramm billigt.

(cms/laf/sda)