Das Defizit Portuglals beträgt noch auf 3,22 Milliarden Euro. Damit hat das Land die Zwischenziele erreicht, die mit seinen internationalen Geldgebern im Gegenzug für das 78 Milliarden Euro schwere Hilfspaket vereinbart worden waren.

Die Einnahmen stiegen den Angaben zufolge um rund 13 Prozent auf knapp 20 Milliarden Euro. Darunter war allerdings ein einmaliger Posten im Volumen von 2,7 Milliarden Euro durch die Verschiebung von Pensionseinlagen.

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Die Ausgaben sanken um 2,2 Prozent auf 23,1 Milliarden Euro, was vor allem auf die Aussetzung von Urlaubsgeld-Zahlungen an Bedienstete bei den Behörden zurückzuführen sei. Die Aussetzung ist Teil der Zusagen im Gegenzug für das Hilfspaket seiner Euro-Partner und des IWF.

Viele Ökonomen gehen dennoch davon aus, dass Portugal angesichts der herrschenden Rezession seine Finanzziele im laufenden Haushaltsjahr verfehlen wird, weil die Einnahmen schwächer als erwartet ausfallen würden.

(chb/aho/sda)