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Europa
Positive Daten aus Italien und Grossbritannien

Italiens Flagge in Mailand: Positivere Einschätzung der persönlichen Finanzen. (Bild: Keystone)

Die britische Wirtschaft nimmt Fahrt auf, das Bruttoinlandsprodukt steigt. In Italien legte derweil das Verbrauchervertrauen stärker zu als erwartet.

Veröffentlicht am 25.07.2013

Dank ausgabenfreudigerer Verbraucher und Unternehmen hat die britische Wirtschaft ihr Wachstum beschleunigt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im zweiten Quartal um 0,6 Prozent im Vergleich zum Jahresanfang, wie die Statistikbehörde mitteilte.

Damit wurden die Erwartungen von Analysten erreicht. Zwischen Januar und März hatte das Wachstum noch 0,3 Prozent betragen. Im Jahresvergleich stieg es nun um 1,4 Prozent. Das ist die höchste Zahl seit Anfang 2011.

Italien übertrifft Erwartungen

In Italien verbesserte sich derweil das Verbrauchervertrauen im Juli stärker als erwartet. Der Index kletterte auf 97,3 von revidiert 95,8 im Juni, wie die Statistikbehörde Istat mitteilte. Grund für die bessere Stimmung war eine positivere Einschätzung der persönlichen Finanzen sowie dem Zustand der Wirtschaft.

Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Stand von lediglich 96 gerechnet. Italien steckt in der längsten Rezession seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Verglichen mit der Wirtschaftsleistung ist in der Euro-Zone nur Griechenland höher verschuldet.

(tno/ama/reuters)

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