Die europäische Statistikbehörde Eurostat hat ihre Zahlen zur Arbeitslosigkeit im Euro-Raum einen Tag nach ihrer Erstveröffentlichung nochmals nach oben korrigiert. Neu sieht Eurostat die Arbeitslosenquote bei 12,2, und nicht bei 12,1 Prozent. Einerlei handelt es sich dabei um einen Rekordwert. 

Gemäss den korrigierten Zahlen hatten im Mai insgesamt 19,34 Millionen Männer und Frauen keinen Job - 67'000 mehr als im Vormonat und 1,46 Millionen mehr als ein Jahr zuvor.

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Die Kluft im Währungsraum ist sehr gross: Österreich mit 4,7 Prozent, Deutschland mit 5,3 Prozent und Luxemburg mit 5,7 Prozent weisen die niedrigsten Werte auf, Spanien mit 26,9 und Griechenland mit 26,8 Prozent (im März) die höchsten. In Italien erreichte die Arbeitslosenquote mit 12,2 Prozent den höchsten Wert seit 36 Jahren.

Leichte Besserung bei der Jugend

Die Jugendarbeitslosigkeit im gesamten Euro-Raum ging leicht zurück. Rund 3,56 Millionen Menschen bis 25 Jahre waren auf der Suche nach einem Job. Dies waren 84'000 mehr als vor Jahresfrist, aber 15'000 weniger als im April. Die Arbeitslosenquote lag bei 23,9 Prozent - ein Anstieg von 0,9 Prozentpunkten binnen Jahresfrist, aber ein Rückgang von 0,1 Punkten zum Vormonat.

Viele Euro-Länder stecken immer noch in einer schweren Rezession. Deshalb dürfte auch die Wirtschaft im gesamten Währungsraum nach Ansicht der EU-Kommission in diesem Jahr um 0,4 Prozent schrumpfen.

(tno/sda)