Die Schuldenkrise im Euro-Raum könnte nach Ansicht von Euro-Rettungsschirm-Chef Klaus Regling in zwei bis drei Jahren vorbei sein. Regling sagte dem Nachrichtenmagazin «Spiegel», Voraussetzung dafür sei, dass die Länder ihren Spar- und Reformkurs fortsetzten.

Für jedes Land der Währungsunion sei ein Sparplan beschlossen worden - davon seien die USA noch weit entfernt. Regling betonte, die Währungsunion werde nicht auseinanderbrechen, weil starke und schwache Länder ein gemeinsames Interesse an ihrem Fortbestand hätten.

«Das Risiko, dass der Euro aufgegeben wird, von wem auch immer, ist gleich null.» Der Euro-Rettungsschirm - genannt «Europäische Finanz- Stabilitäts-Fazilität» (EFSF) - ist eine Einrichtung der 16 Euro- Staaten.

(laf/sda)