Die schwache Konjunktur bringt weniger Geld in die französische Staatskasse. Haushaltsminister Bernard Cazeneuve gab bekannt, dass allein die Regierung in diesem Jahr wahrscheinlich 8 Milliarden Euro weniger als ursprünglich geplant einnehmen werde.

Hinzu kämen 3 Milliarden Euro Mindereinnahmen bei der Sozialversicherung und Einnahmeausfälle bei der von den Kommunen erhobenen Grundsteuer in Höhe von 2 Milliarden Euro.

Die sozialistische Regierung hatte im April erklärt, das Etatdefizit werde sich im laufenden Jahr auf 3,7 statt der ursprünglich geplanten drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts belaufen. Die anfänglichen Erwartungen gingen für 2013 von einem Wirtschaftswachstum von 0,8 Prozent aus.

Jetzt wird nur noch mit einem Zuwachs in der zweitgrößten Volkswirtschaft Europas um 0,1 Prozent gerechnet.

(tno/reuters)