Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) sieht die Wahrscheinlichkeit für ein griechisches Euro-Aus in den Monaten nach der Wahl am 17. Juni bei einem Drittel.

Ein Austritt Griechenlands aus dem Währungsverbund dürfe für das Land verheerende Folgen haben, hiess es in einer am Montagabend veröffentlichten Analyse. Während Griechenland in diesem Fall höchstwahrscheinlich die Staatspleite drohe, seien die Folgen für den Rest der Eurozone nicht so klar abzusehen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass andere Länder dem griechischen Beispiel folgen würden, bewertet S&P jedoch als gering. In ihrem Basis-Szenario gehen die Analysten deshalb davon aus, dass ein Exit Griechenlands keine automatischen Herabstufungen anderer Länder-Ratings auslösen wird.

(rcv/awp)