Zum Jahresauftakt steht eine Reihe von Staatsanleihen-Auktionen in der Eurozone an. Mit Spannung wird erwartet, wie vor allem Italien mit seinen bevorstehenden Milliarden-Refinanzierungen am Markt abschneiden wird.

Deutschland konnte zum Wochenauftakt erstmals zu einem Negativzins Schuldverschreibungen am Geldmarkt platzieren. Anleger zahlten sogar noch Geld drauf, weil sie die Anlagen als besonders sicher einschätzen. Heute konnten auch die Euro-Länder Österreich und Niederlande problemlos Geld am Kapitalmarkt einsammeln.

Ausserdem hat sich das hochverschuldete Griechenland kurzfristig 1,625 Milliarden Euro an den Finanzmärkten beschafft. Die Laufzeit der Titel beträgt 26 Wochen. Der Zinssatz liegt bei 4,90 Prozent und ist damit etwas niedriger als im vergangenen Dezember, als Griechenland sich eine ähnliche Summe lieh.

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Das Interesse der Investoren richtet sich aber vor allem auf die ersten Auktionen der grossen Euro-Krisenländer Spanien und Italien in diesem Jahr, die am Donnerstag und Freitag über die Bühne gehen sollen.

(tno/rcv/sda)