Deutschland: Die Stimmung in deutschen Unternehmen hat sich im Mai erstmals seit einem halben Jahr eingetrübt, allerdings nur leicht. Das Ifo-Geschäftsklima fiel zum Vormonat um 0,1 Punkte auf 108,5 Punkte, wie das Ifo-Institut in München mitteilte. Dies ist der erste Rückgang seit vergangenem Oktober. Bankvolkswirte hatten allerdings wegen der schwächeren Konjunktur im ersten Quartal einen stärkeren Rückgang auf 108,3 Punkte erwartet.

Frankreich: Die Stimmung in der französischen Wirtschaft hat sich leicht aufgehellt. Das Barometer für das Geschäftsklima kletterte um einen Zähler auf 97 Punkte, wie das nationale Statistikamt Insee mitteilte. Dennoch bleibt der Index damit unter dem langjährigen Durchschnitt von 100 Punkten.

In der Industrie verbesserte sich das Barometer stärker als von Experten erwartet auf 103 von 102 Zählern. Auch im Einzelhandel, am Bau und bei den Dienstleistern ging es etwas bergauf. Die gesamte Wirtschaft war im ersten Quartal um 0,6 Prozent gewachsen und damit so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr.

Italien: Die Auftragseingänge der italienischen Industrie haben sich überraschend eingetrübt. Im März seien die Ordereingänge um 0,3 Prozent zum Vormonat gefallen, teilte das nationale Statistikbüro Istat in Rom mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg um 0,7 Prozent gerechnet. Im Februar waren die Auftragseingänge noch um 0,8 Prozent gestiegen.

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Im Jahresvergleich stiegen die Aufträge im März laut Istat um 2,7 Prozent, während es im Vormonat noch einen Rückgang um 2,0 Prozent gegeben hatte. Die Industrieaufträge schwanken in der Regel stark.

(awp/reuters/tno/ama)