Der Handelsüberschuss der Eurozone hat überraschend deutlich zugelegt. Im März stieg das Plus von revidiert 14,2 Milliarden Euro im Vormonat auf 17,1 Miliarden Euro, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte.

Ursprünglich hatte Eurostat für Februar ein Plus von 13,6 Milliarden Euro gemeldet. Insgesamt ging jedoch das Handelsvolumen zurück. Verantwortlich für den steigenden Überschuss war, dass die Importe stärker als die Ausfuhren zurückgingen. Die Ausfuhren sind im März um 0,5 Prozent zum Vormonat gefallen, während die Einfuhren um 0,6 Prozent nachgaben.

Von den Mitgliedstaaten erzielte Deutschland im März den höchsten Überschuss. Das Plus lag im Januar bei 31,7 Milliarden Euro. Dagegen verzeichnete Frankreich mit minus 13,3 Millliarden Euro das höchste Defizit im Währungsraum, gefolgt von Spanien mit minus 4,0 Milliarden Euro und Griechenland mit minus 3,6 Milliarden Euro.

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(awp/vst)